Überblick über die Workshopziele:

Smartwatches und Wearables waren einer der Trends des Jahres 2015 und werden in Zukunft weiter an Verbreitung gewinnen. Ähnlich wie Smartphones stellen diese Geräteklassen spezielle Anforderungen an die Entwicklung von Software für Apps. Aufgrund der sehr begrenzten Ressourcen heutiger Smartwatches ist eine erste Herausforderung die geeignete Verteilung der Funktionalitäten zwischen Wearables und einer leistungsstarken Hintergrundplattform (Server, Smartphone, ...). Unter-schiedliche Betriebssysteme und Marktplätze mit den Marktführern Google mit Android Wear, Apple IOS mit Swift, aber auch Samsung mit Tizen und LG mit Web OS erfordern jeweils unterschiedliche Herangehensweisen und machen eine plattformübergreifende Entwicklung, Distribution und Qualitätssicherung solcher Apps zu einer weiteren Herausforderung für einen systematischen Software-entwicklungsprozess. Eine zusätzliche Komplexitätsdimension gewinnt die Softwareentwicklung durch die Sachlage, dass das Anforderungsprofil an B2B Software Apps eine hohe Volatilität aufweist und sich nahezu täglich weiterentwickelt und verändert. Durch den Einsatz der spezifischen Smart-watch Sensorik, wie sie im klassischen PC Bereich nicht vorhanden sind, ergeben sich einerseits neue Anwendungsmöglichkeiten, aber auch Problemfelder, wie diese Sensoren in Apps integriert und die hierauf aufbauenden Softwarefunktionen umfassend getestet werden können (z.B. Kombination aus Bluetooth, Wifi, GPS, Mobilfunk).

Wichtige Termine:

  • Einreichungsfrist: 16.05.2016 (verlängert!)
  • Verständigung über Annahme: 30.05.2016
  • Einreichungsfrist Endfassung: 27.06.2016

Themenbereiche für Einreichungen:

Softwarearchitekturen, -verteilung welche Softwarearchitekturen passen für Smartwatches am besten; benötigen Smartwatches eigene Ansätze im Architekturbereich? wie kann eine geeignete Softwareverteilung zwischen Wearable/Smartwatch und leistungsstarker Hintergrundplattform, Cloud die spezifischen Einschränkungen der Endgeräte wie Batterielaufzeit, beschränkte Rechenkapazität und Verarbeitungsparallelität berücksichtigen? wie können die Daten zwischen Endgerät und Hintergrundplattform, Cloud effizient und verfälschungs- bzw. abhörsicher übertragen werden?

Software-Engineering und Qualität, Projektmanagement was sind die besten Prozesse bzw. Vorgehensmodelle bei Requirements Management der Entwicklung von (plattformübergreifenden) Smartwatch Apps? welche Projektmanagementmethoden und -prozesse (agile Methoden) eignen sich beson-ders für die Entwicklung von Smartwatch Apps? wie werden App Distributionsprozesse eingebunden und gesteuert? wie kann trotz hoher Änderungsraten und Updates die Qualität in Hinblick auf Stabilität und Sicherheit gewährleistet werden?

Softwareentwicklung welche Ansätze gibt es im Crossplattform-Bereich zur Entwicklung von Smartwatch Apps? welches der vorhandenen Programmiermodelle ist am flexibelsten, am schnellsten erlern-bar? wie können Benutzer geeignet den Entwicklungsprozess eingebunden werden?

GUI – Entwicklung und Design was sind die spezifischen Herausforderungen bei der Gestaltung von Benutzeroberflächen für Smartwatches unter Berücksichtigung der minimalen Displaygrößen? wie können zusätzliche Interaktionsmöglichkeiten wie Touchscreens, Knöpfe, Kronen/Lünet-ten, Gesten, Sprachein- und -ausgabe für den Benutzer kognitiv effizient eingesetzt werden? wie werden die unterschiedliche Interaktionsmöglichkeiten – visuell, taktil, haptisch, aktus-tisch am besten und in welchen Situationen kombiniert? gbit es barrierefreie Smartwach Apps und durch welche Merkmale zeichnen sie sich aus?

Spezifische Anwendungsbereiche welche Anwendungsfelder bieten sich besonders für Smartwatches an, insbesondere im Gesundheits-, Fitness-, Kommunikationsbereich? was sind die spezifischen Anforderungen auf diesen Gebieten?

Starts 27 Sep 2016 09:00
Ends 27 Sep 2016 17:30
UTC
Ende der Einreichfrist: 16.05.2016